Google Wave App

25. Dezember 2009  |  iPhone  | 

Das Collaborationtool Wave von Google ist ja im Moment in aller Munde. Es fehlt zwar noch der große Benutzerandrang, aber durch die mittelerweiese Massenhaft verfübaren Einladungen, sollte es für jeden Möglich sein, ein Account zu bekommen.

Man möchte solche Tools natürlich auch unterwegs nutzen und dazu benötigt man die entsprechende Anwendung auf seinem Mobiltelefon. Da derzeit Google Wave nicht via mobilen Browser aufrufbar ist muss man auf Dritthersteller ausweichen.

Für Apples iPhone gibt es derzeit lediglich zwei Anwendungen.

1. G Wave with Push

Die Anwendung war so viel ich das ersehen kann die erste die es in den AppStore geschafft hat. Für derzeit 79 Euro-Cent kann man die Anwendung erwerben. Vor ca. 2 Wochen kam auch eine neue Version heraus die die Pushfunktionalität ausnutzen soll. Leider konnte ich noch nicht feststellen, dass diese funktioniert.

Die Anwendung hat bei iTunes derzeit nur 1-Sterne-Bewertungen erhalten.

iTunes Link

2. Waveboard

Waveboard ist etwas teurer. Für 1,39 Euro bekommt man diese Anwendung bei der zumindest in der Version 2.0 die Pushfunktionalität auch bei mir richtig läuft.

Bei Waveboard sind die Bewertungen schon durchwachsener. Allerdings nicht durchwegs positiv. Die Version 1.0 hat noch recht schlecht abgeschnitten. Die derzeite 2.0 allerdings schon wesentlich besser.

iTunes Link

Auf die Anwendungen im einzelnen brauch ich leider nicht einzugehen, da sie optisch sowie von der Bedienung fast identisch funktionieren.

Das ist die Ansicht der aktuellen Waves. Wie man sieht unterscheidet es sich hier kaum von der normalen Google Wave Seite die man in einem herkömmlichen Browser öffnet.

Das Ganze ist bei den einzelnen Waves ebenfalls der Fall. Auch hier ist kaum ein unterschied zu zur normalen Webseite vorhanden.

Fazit:

Im Prinzip ist es ganz egal welche App man sich kauft, da sie von der Funktionalität und vom optischen her fast identisch sind. Subjektiv finde sich allerdings Waveboard schneller. Die Anwendung scheint einfach besser zu reagieren und hat die kürzen Ladezeiten.

Der einzige und wohl auch ausschlaggebende Grund sich eine App zu kaufen ist der, dass man nicht via Mobile Safari die Google Wave Homepage aufrufen kann. Sollte sich dies bald ändern, wird Google wohl ähnlich wie bei GMail eine entsprechende Ansicht für mobile Endgeräte erstellen, dass dann die anderen Anwendungen überflüssig macht.

 

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5 Comments


  1. Moinsen!

    Das ist ja mal interessant zu erfahren, dass es eine zweite App gibt. Nachdem ich die erste App (GWave) damals entnervt gelöscht habe, habe ich jetzt mal versucht, beide Apps gegeneinander zu testen. Fazit ist recht einfach: GWave ist mir 3x hintereinander beim Anmeldeversuch abgestürzt … für mich keine Frage: diese App gehört gelöscht – und zwar am besten das dem App-Store.

    Was Waveboard angeht, bin ich recht angenehm überrascht – die App scheint stabil zu laufen und ist halbwegs übersichtlich. Ich teste die App gerade über mein iPhone 3GS und über 3G … hm … ich muss leider sagen “quälend langsam”. Liegt es an der App oder an Google? Keine Ahnung … aber wenigstens stabil. Da ich mein iPhone aus Akku-Gründen fast ausschließlich über Edge betreibe, ist die App für mich aber aufgrund dieses Mangels schon fast unbenutzbar.
    Beim Antworten in einer Wave werden bei mir aber immer die Buchstaben unleserlich dargestellt. Soll das ein Feature sein, oder ein Bug? Es sieht so aus, als wäre in regelmäßigen Abständen von oben jemand mit einem Radiergummi durch den Text nach unten gegangen – lästig, da man nicht mehr lesen kann, was man selbst getippt hat.
    Push habe ich getestet – aber es scheint nicht zu funktionieren – jedenfalls bei mir nicht. Schade.
    Ebenso unverständlich: Wenn ich in einer App ungelesene Änderungen habe und mich durchklicke, so dass alle gelesen wurden … und wechsle dann zurück über “Waves” in den “Homescreen” (wenn man das so nennen will) .. warum muss ich dort nochmal aktualisieren, damit die korrekte Anzahl der ungelesenen Änderungen auftaucht? Mir ein Rätsel …

    Fazit: Es wird noch einige Zeit ins Land gehen, bis eine wirklich gute Wave-App auf dem Markt ist.

    • Seit dem ich Waveboard am iPhone installiert habe, hat noch keiner gewavet. Ich hoffe mal das passiert in nächster Zeit, damit ich sehe ob bei mir die Pushnotification funktioniert.

  2. So – ich nehme dann mal alles zurück und behaupte das Gegenteil.

    Man muss (leider) recht umständlich einen Bot als Kontakt zu der Wave hinzufügen und dann noch ein wenig in der Gegen herum konfigurieren. Das hätte ich mir einfacher gewünscht. Irgendwie hinterlässt das bei mir einen seltsamen Nachgeschmack, dass jetzt auch andere Leute in der meiner Wave mitlesen können … hmpf – auch wenn es ein Bot ist … komisch.

    Eine Anleitung dazu gibts hier:

    http://www.getwaveboard.com/push/

  3. In dem Anleitungsvideo sieht es wohl so aus, als wenn man für jeden Wave den Bot hinzufügen müsste. Das ist leider nicht bei jedem Wave möglich. Ich hoffe auch mal, dass es bald anders geregelt werden kann.

  4. Google Wave funktioniert auch in Safari.
    Einfach Warnung ignorieren (link ganz unten in obigem screenshot).

    Die Apps sind ihr Geld nicht wert – sind ja nur kleine Web Browser ohne eigene Funktionalität (push, offline waves wäre wünschenswert).