Gerade bin ich durch Macfriesenjung auf die Aktion von Melanie aufmerksam geworden. Sie regt sich meiner Meinung nach zu Recht über die derzeitige Bildungspolitik auf. Vor kurzem wurde schon wieder ein Bildungsgipfel vertagt. Da kommt man sich manchmal etwas allein gelassen vor, als Bildungsempfänger in diesem Staat.
Zurück zur Aktion. Melanie hat den Teilnehmern fünf Fragen mit auf den Weg gegeben:
- Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
- Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
- Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
- Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
- Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?
Meine Antworten dazu:
- Ich bin immer gerne zur Schule gegangen. Lag vielleicht auch daran, dass ich bis auf die ersten zwei Jahre immer ganz anständige Lehrer hatte. An sonsten hatte ich wohl eine recht normale Schulzeit.
- Tafel natürlich.
Wer kennt sie nicht? Wer hat nicht von ihrer duzende, hunderte oder vielleicht sogar tausend(e) Seiten von ihr abgeschrieben? Im späteren Zeitraum natürlich noch den guten alten Tageslichtprojektor, Flipchart oder in den letzten Jahren den Beamer. - Das ist eine gute Frage: Vielleicht sollte man Lehrer etwas mehr auf das wirkliche Berufsleben vorbereiten und eine Tauglichkeitsprüfung machen. Dann haben wir zwar sicher noch weniger Lehrer in den Schulen, aber diese vielleicht auch mit mehr Motivation und Kompetenz.
- Das ist natürlich sehr zwiespältig. Einerseits dient Wikipeida als eine der Quellen bei diversen Referaten oder Hausarbeiten, aber ob alles stimmt, was dort jeder ändern kann, sei jetzt einmal dahin gestellt. Ich glaube in machen Fällen könnte man Blogs, Wikis oder Podcasts durchaus als Lehrstoff hinzuziehen.
- Ersetzen glaube ich nicht. Weil Nachhilfe davon profitiert, dass jemand anders einem den Lehrstoff erklärt. Wenn das nicht mehr der Fall ist, hätte der Schüler auch sich die Sache von Anfang an zuhause beibringen können.
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